Der Mai: Wonnig, heilig, blumig und hoffentlich nass

Jedes Jahr, wenn ich im Frühling das erste Mal meine „Wegerl“ abgehe, staune ich darüber, wie anders alles aussieht – der Mai macht alles neu! In Wald und Flur sind es die frischen, grünen Triebe der Bäume, auf den Wiesen und in den Gärten die bunten Blumen, die allem einen neuen Anstrich geben und auch das Menschenvolk motiviert der Mai zu neuen Taten.

Mai 003Ganz besonders gut ist es, wenn der Mai regnerisch ist – sorry, aber das muss gesagt werden: Mairegen bringt Segen und der ist wichtig. Nicht (nur) aus spirituellen Gründen.

Wir brauchen den Regen, das Wasser, damit die Natur aufblühen und alles wachsen kann. Ein nasser Mai sorgt für ein gutes, reiches Jahr, ein trockener Mai bringt Sorgen und magere Zeiten. Dazu braucht es natürlich Wärme und dazwischen sanften Sonnenschein. Heftige Gewitter oder gar Hagel braucht keiner. Aber wenn es dann doch passiert und der Hagel die jungen Pflanzen niederschlägt, dann sorgt er in weiterer Folge dafür, dass die Natur noch üppiger wächst. Der Hagel ist ein Stickstoffspeicher und wirkt wie ein Dünger. Klar kann man auf diese Spende verzichten, aber immerhin versucht er es wieder gut zu machen.

Doch über den blumigen Liebesmonat Mai gibt es viel mehr zu sagen, als dass er nass sein soll. Wir kennen den Mai als Wonnemonat und Monat der Liebe, wo neben zahlreicher Hochzeiten auch allerorten Bäume aufgestellt werden.  Beginnen wir mit den Hintergründen rund um seinen Namen.

Der Name

Bei der Deutung, woher der Mai seinen römischen Namen hat, scheiden sich die Meinungen. Erstmals gibt es keine eindeutige Aussage, wer Pate für diesen sommerlichen Monat sein darf. Mehr noch: es ist ein alter Streit, ob´s eine Göttin oder ein Gott war, dem dieser Monat gewidmet wurde.

Maia oder Maius?

Mai 008Die einen nennen die Göttin Maia Vulcani als Patin, die anderen meinen es sei Jupiter Maius. Der Streit darüber geht übrigens seit der Antike, schon damals war man sich da nicht so ganz einig. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen oder in beiden Versionen gleichermaßen.

Eine dritte Version deutet an, dass mit dem Mai den Altvorderen gedacht wird, den Maiores, was ja auch recht hübsch ist.

Maia ist eine altitalienische Göttin, deren Zuständigkeitsbereich (Fruchtbarkeit, Heilung, Mütter und Jungfrauen) sehr gut zum wachstumsintensiven Mai passt. Mehr über sie gibt es weiter unten zu lesen.

Jupiter Maius hingegen ist der Wachstumsaspekt des römischen Götterherrschers Jupiter. Seine Verehrung als Gott der Fruchtbarkeit war allerdings eher lokal und nicht so verbreitet.

Wie schon alle anderen Monate vor ihm, wurde auch der Mai im Lauf der römischen Kalendergeschichte umbenannt. Einmal von Nero, der ihn zu Claudius umtaufte, und einmal von Kaiser Commodus, der ihn Lucius nannte. Beide Kaiser gaben einen ihrer eigenen Namen einem Monat, in der Hoffnung einen bleibenden Eindruck im Kalender zu hinterlassen. Beide scheiterten, denn wie auch bei den anderen Monaten hielten die neuen Monatsnamen nur bis zum Tod der Herrscher.

Heutzutage ist der Mai der fünfte Monat, im vorjulianischen Kalender war er der dritte – in beiden Zeitrechnungen hat er 31 Tage.

Eine alte Schreibweise für Mai, den man früher auch May schrieb, ist Maien, was man teilweise noch in älterer Lyrik findet.

Wonnemond & Weidemonat

Mai 004Karl der Große führte den Begriff Wonnemond für den Mai ein – wobei die Wonne hier ursprünglich nichts mit der genussvollen Freude zu tun hat, sondern auf Wunnimanot zurückgeht, was soviel wie Weidemonat bedeutet.

Der Hintergrund: Mit Maibeginn wurde das Vieh wieder auf die Weiden getrieben. Aber wie es halt so ist im Lauf der Zeit, hat man die Weide zugunsten der Wonne vergessen und ganz so unpassend ist der Zusammenhang Wonne & Mai ja nicht.

Blüh- & Blumenmond

Mai 015Ein Grund für die sichtbare Wonne im Mai sind die Blumen und Blüten, weshalb der Mai auch Blühmond oder Blumenmond hieß.

Der Ausdruck „blümerant
… hat übrigens nichts mit Blumen oder dem Mai zu tun. Dieser eher österreichische, umgangssprachliche Ausdruck stammt aus dem Französischen: bleu mourant bedeutet soviel wie sterbendes, verblassendes Blau. Menschen, denen übel ist, sehen fallweise blass-bläulich aus, sie haben „ein blümerantes Gefühl im Bauch“ oder ihnen ist „so blümerant zumute“ – elend, schwach, übel, komisch, schwindlig … all das kann man mit blümerant umschreiben.

Göttinnen & Heilige im Mai

Der Mai ist im christlichen Kalender Maria, der Muttergottes gewidmet, was sich in den Maiandachten bis heute als fest verankertes Brauchtum bewahrt hat. Die Verbindung Marias mit dem Mai machte aus dem Wonnemonat in manchen Gegenden den Marienmond.

Maria – Maia – Mai …?

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Maria, die Muttergottes, ist der starke weibliche Gegenpool zur männlich dominierte christlichen Göttlichkeit. Ich habe ihre Geschichte schon mal ausführlicher in einem anderen Artikel beschrieben, der hier zu finden ist:

Der Beitrag beschreibt die Zeit rund um August und September, die so wie der Mai unter Marias mütterlichem Schutz stehen. Der Mai selbst gilt als offizieller Marienmonat und die Vermutung, dass sie hier den Part der frühlingshaft erwachenden Göttin übernommen hat, ist sehr naheliegend.

Steht der April noch im Zeichen der stürmischen Venus-Aphrodite, die sich keinen Regeln unterwirft und uns mit wilden Wetter(Gemüts?)-Wechseln wachrüttelt, herrschen im Mai ruhigere Verhältnisse, die aber nichts desto trotz sehr intensiv und kraftvoll sind. Alles wächst nun, sofern der Mai nass genug ist, und mit Marias Hilfe, die durch die Maiandachten gnädig gestimmt werden soll, wächst alles gut und in ihrem Schutz.

Maria hat im Laufe der vielen hundert Jahre den Platz ihrer zahlreichen, regional teils sehr unterschiedlichen Vorgängerinnen eingenommen. Unterstützt von unzähligen Heiligen wurde sie zum christlich tolerierte Substitut aller Göttinnen, was eine ziemlich umfassende Aufgabe mit sich bringt. Der Aspekt der weiblichen Dreifaltigkeit – Jungfer, Mutter, weise Alte – ist nur ein Teil davon. Auch die zahlreichen emotionalen und realen Bedürfnisse, die im Laufe eines Jahres die Menschen herausforderte, mussten entsprechend abgedeckt werden. Gab es in früheren Zeiten hier eine entsprechende Unterteilung, welche Gottheit für welchen Lebensbereich zuständig war und an wen man sich bei welchen Problemen hinwendete, so wurde dies Schritt für Schritt von den zahlreichen Heiligen übernommen. Der heilige Geist, Jesus und Gottvater hatten die Oberhoheit, an sie wendete man sich nur dann direkt, wenn es um wirklich große Dinge ging. Für die alltäglichen Sorgen des Lebens gab es Heilige, die als Fürsprecher, Vermittler und spirituelle Samariter „dienten“.

Maria nimmt hingegen einen Sonderpart ein, denn an sie konnten man sich immer wenden und gleichzeitig gehörte sie irgendwie auch zu den „Oberen“, hatte einen direkten Draht zu ihrem Sohn und dessen Vater, aber auch zu Jesu´ Ziehvater Josef und all den anderen. Sie war Mensch und gleichzeitig Göttin, Mutter und (angeblich, und das auch nicht immer ) Jungfrau. Sie kannte die Nöte der Menschen gut und bei ihr konnte man immer Verständnis erhoffen. Es gibt keine einzige Darstellung einer rächenden oder zürnenden Maria. Kein Wunder, dass ihre  Verehrung im Volk so stark verwurzelt war und ist.

Mai 014Maia, die Göttin, klingt nicht nur phonetisch ähnlich wie Maria und der Mai. Bei den Griechen war sie das Mütterchen, die Amme, die auch für die Regenwolken zuständig war.

Sie wurde anfangs eher lokal verehrt und später als Nymphe dargestellt. Zeus verliebte sich in sie und sie gebar ihm den Hermes. In manchen Berichten ist sie eine der sieben Pleyaden.

Die Römer, die ja die meisten Götter und Göttinnen der Griechen übernommen haben, verehrten Maia als Göttin des Wachstums und als Frühlingsgöttin. Ihr Gefährte war der Gott Vulcanus. Zu Beginn des Monats Mai brachten ihr die Priester des Vulcanus Opfergaben, meist eine trächtige Sau.

Ihr Name wird mit dem altitalienischen Wort magia in Verbindung gebracht, was soviel wie „Kraft der Vermehrung“ und „die Größte“ bedeutet. Es klingt ähnlich wie Magie, dieses magia, und je nachdem wem man glauben will, gibt es hier auch Zusammenhänge. Laut Wörterbuch kommt das Wort Magie einerseits vom lateinischen magia, andererseits aus dem griechische mageja und aus dem altpersischen maguš. 

Maia wurde später mit der Göttin Bona Dea gleichgesetzt, die „gute Göttin“. Als Bona Dea ist sie die Tochter des Faunus und wird auch Fauna genannt.

All diese Namenshintergründe weisen auf eine erdige, lebensnahe und kraftvolle Frühlingsgöttin hin, die die Macht und Magie der Natur kennt, beherrscht und so dafür sorgt, dass der Mai ein kraftvoller und lebensspendender Wachstumsmonat wird.

Hlg. Florian

Sein Gedenktag, der Florianitag, ist der 4. Mai und meine früheste Erinnerung an diesen Heiligen ist das Floriani-Prinzip:

Heiliger Sankt Florian,
verschon´ mein Haus
zünd´ andre an.

Das ist natürlich garstig und absolut nicht nett. Doch so habe ich mir gemerkt, dass der Hlg. Florian für´s Feuer und das Verhindern desselben zuständig ist.

Der Hlg. Florian stammte aus Lorch, das damals noch Lauriacum hieß und heute in Oberösterreich liegt. Er war ein hoher römischer Offizier und lebte im 3. Jahrhundert na. Chr.

Zur Zeit der Christenverfolgung lebte Florian in Aelieum Cetium, dem heutigen St. Pölten. Er erfuhr, dass in seiner Heimatstadt Christen verhaftet und gefoltert wurden und machte sich auf, diesen zu helfen. Er wurde allerdings von seinen ehemaligen Kameraden verhaftet und, weil er sich als Christ bekannte, zum Statthalter geführt. Dieser forderte ihn auf, dem Christentum abzuschwören und statt dessen den Göttern zu opfern, was Florian standhaft verweigerte. Er wurde gefoltert und sollte am Scheiterhaufen brennen. Da er ankündigte, auf den Flammen direkt zum Himmel aufzusteigen, bekamen es die Soldaten mit der Angst zu tun und stürzten ihn stattdessen mit einem Stein um den Hals von einer Brücke in die Enns.

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Florian starb, aber sein Leichnam ging nicht unter, er wurde ans Ufer geschwemmt und dort von einem Adler bewacht.

Valeria, einer Christin, erschien in der Nacht ein Engel, der ihr sagte, wo sie den Leichnam Florians finden und das sie in beerdigen solle.

Am Weg zum Grab weigerten sich die erschöpften, durstigen Zugtiere des Wagens weiterzugehen. Auf ein Gebet von Valeria hin entsprang eine Quelle am Weg, die Tiere tranken und der Zug setzen seine Reise fort.

Die Quelle gibt es heute noch, es ist der Florianibrunnen bei der Kirche St. Johann, in St. Florian. Über dem Grab des Hlg. Florian entstand später das Stift Sankt Florian.

Der Hlg. Florian ist nicht nur der Schutzpatron der Feuerwehr, sondern auch der Rauchfangkehrer, Töpfer, Schmiede und Bäcker, die ja auch alle mit dem Feuer und dessen Schutz zu tun haben. Man bittet den Heiligen bei Feuer, Kampf, Sturm und Dürre um Hilfe, er soll auch die Fruchtbarkeit der Felder ankurbeln können.

Dargestellt wird Florian meist in einer römischen Uniform, mit einem Wasserkübel in der Hand, der gerade ein brennendes Haus löscht.

1. Mai, Muttertag, Christi Himmelfahrt und weitere wichtige Tage im Mai

Über die Feiertage der Sommermonate Mai und Juni habe ich schon an anderer Stelle schon sehr ausführlich geschrieben, der Artikel rund um Maiandachten, Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam ist hier zu finden:

Walpurgis – Beltane wird da ebenfalls angesprochen, mehr zum 5. Fest im Jahreskreis gibt es auch in diesen beiden Artikeln:

Die hohe Hochzeits-Zeit

Sommerfrische 006Im Mai beginnt die hohe Zeit – woher unser heutiges Wort für Hochzeit stammt. „Hoch“ bzw. „Hu“ heißt soviel wie anschwellen, wachsen, schwanger sein. Der Begriff kommt vom mittelhochdeutschen hōhzīt (hōhgezīt) und wurde ursprünglich für jede hohe Feier verwendet.

Hochzeit war somit der Überbegriff für eine festliche Zeit, bei uns ist das Wort auf Eheschließungen beschränkt, die bevorzugt zwischen Ostern und Pfingsten stattfinden.

Die hohe Zeit bezieht sich aber auch darauf, dass rund um das 5. Jahreskreisfest, die Energie im Außen ihren höchsten Punkt erreicht hat. Von nun an geht es wieder sanft nach Innen.

Der 1. Mai

Mai 002Der Tag der Arbeit ist in Österreich und Deutschland ein gesetzlicher Feiertag, an dem nicht gearbeitet wird. Es ist der offizielle Gedenktag an die Kämpfe der Arbeiterbewegung, die bessere Arbeitsbedingungen einforderte.

Es gab an diesem Tag immer wieder Streiks, 1886 in Nordamerika, 1856 in Australien. Der 1. Mai war traditionell der Moving Day, an dem man Beruf oder Wohnort wechselte. Das ging aber nur, wenn man vom Dienstgeber freigestellt wurde, was nicht alle Fabriken so handhaben wollten.

Beim Gründungskongress der zweiten Internationale wurde 1889 der 1. Mai als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen.

Bis dieser Tag zu einem gesetzlichen Feiertag wurde, dauerte es allerdings noch einige Zeit. Zur Zeit des Nationalsozialismus war der 1. Mai der Tag der deutschen Arbeit. 1945, nach Kriegsende, wurde der 1. Mai dann zum Staatsfeiertag erklärt.

Bis zur Einführung des österreichischen Nationalfeiertags im Jahr 1955 war der 1. Mai der einzige (arbeitsfreie) Feiertag ohne religiösen Ursprungs.
Als Reaktion auf die Forderungen der sozialistische Arbeiterbewung wurde der 1. Mai im Jahr 1955 dann von Papst Pius XII. zum Gedenktag von Josef, dem Arbeiter erklärt, der ja auch der Schutzpatron der Arbeiter ist.

Beim zweiten Vatikanischen Konzil im Jahr 1962 erfuhr der katholische Heiligenkalender eine umfassende Revision. So wurde unter anderem der Marienfeiertag, der bisher am 14. Mai war, auf den 1. Mai verlegt. Für viele Katholiken ist das auch der Termin für den Beginn der Marien-Andachten.

Der 1. Mai ist also ein sehr bunter Feiertag, mit üppiger Gedenkbewegung. Denn neben dem Tag der Arbeit, dem katholischen Joseph-Gedenktag und Marienfeiertag, dem evangelischen Bitttag um gesegnete Arbeit, ist er auch noch der Tag der Hlg. Walpurga und die Nacht davor ist die vielgerühmte Walpurgisnacht, die von Goethe erfunden und von der neuen Hexenbewegung adoptiert wurde. (hier, im April Beitrag, nachzulesen). Weil das manchen zuviel ist, wird die gute Walpurga auch fallweise am 2. Mai gefeiert.

Die Verbindung 1. Mai – Walpurgisnacht – Hexen & Geister hat sich in zahlreichen Bräuchen und Überlieferungen manifestiert. So gehören in der Oberpfalz Kinder, die am 1. Mai geboren werden, den Hexen. In Schlesien sagt man ihnen nach, dass besonders ungeschickt sind. Auch an diesem Tag geborene Gänse wachsen nicht so gut und kümmern dahin.

Wichtig aber ist, dass man am 1. Mai die Arbeit ruhen lässt, man darf nicht backen, nicht spinnen und keine Wäsche waschen – sonst bleibt der Regen aus.
Will man das Ungeziefer in Haus und Hof loswerden, so ist der 1. Mai ein guter Tag dafür. Vor Sonnenaufgang muss man schweigend drei Handvoll Stroh aus dem Bett nehmen und auf den Acker tragen – dann sind die Flöhe im Bett weg. Wer kleingeschnittene Klettenwurzel, die am 1. Mai gegen Mittag unter Stillschweigen aus der Erde gegraben wird, rund ums Haus verteilt, der hat den Rest des Jahres Ruh vor Ratten.

1. Mai – Beltane – Sommerbeginn

Mai 013Beltane ist das Fest, mit dem im keltischen Jahreskreis der Sommer beginnt. In Irland trägt dieses Fest daher auch den Namen Cétsamuin, was „der erste Sommerliche“ bedeutet.

Ein alter Brauch aus vorchristlicher Zeit besagt, dass am 30. April alle Herdfeuer gelöscht werden müssen. Mit Hilfe eines Feuersteins und unter Gebeten wurden die Feuer in der Nacht dann neu entzündet. Manche übersetzen Beltane daher auch als „helles Feuer„.

Aber nicht nur im Herd wurden Feuer entzündet, auch auf den Felder. Zwischen zwei Feuern wurde beispielsweise das Vieh hindurch getrieben, was einerseits das Ungeziefer entfernen sollte und andererseits als  fruchtbarer Segen galt. Andere sprangen über die Feuer und wer es paarweise tat, galt somit als vermählt.

Man wählte eine Maikönigin (diesen Brauch gibt es teilweise heute noch), die Häuser wurden mit frischen, (Mai)grünen Zweigen geschmückt und unsere Tradition des Maibaum-Aufstellens dürfte darin seinen Ursprung haben.

Muttertag

Mai 006Er wird bei uns am 2. Sonntag im Mai gefeiert und fordert alljährlich zu Diskussionen auf. Die einen lehnen in vehement ab, andere bestehen ebenso vehement auf seiner Einhaltung – manchmal passiert das auch in Personalunion, wovon viele Töchter und Söhne, die sich auf das „Ich mag den Muttertag nicht“ ihrer Mütter verlassen haben, ein leidvolles Lied singen können ;-)

Viele verbinden ihn mit dem Nationalsozialismus, wo man produktive (=viele Kinder gebärende) Mütter besonders verehrte. Damit tut man dem Muttertag aber Unrecht, denn er ist ursprünglich eine amerikanische Erfindung.

Er wird seit 1914 offiziell gefeiert und hat seinen Ursprung in der englischen und amerikanischen Frauenbewegung. Ann Maria Reeves Jarvis gründete im Jahr 1865 eine Mütterbewegung, die Mothers Day Meetings. Bei den von ihr organisierten Treffen konnten sich Mütter austauschen und so gegenseitig untersützen, auch sollten Soldaten und ihre Familien hier wieder zusammenfinden.

Ihre Tochter Ann Maria Jarvis führte die Bewegung als Vermächtnis weiter und wird heute als Mutter des Muttertages bezeichnet. Der erste offizielle Muttertag war der dritte Todestag von Jarvis´ Mutter.

In Österreich wird der Muttertag seit dem Jahr 1924 gefeiert. Als Initiatorin gilt hier Marianne Hainisch, deren Sohn Michael zu dieser Zeit seine zweite Amtszeit als Bundespräsident hatte. Gemeinsam mit der Pfadfinderbewegung sorgte sie dafür, dass sich der Muttertag auch in Österreich durchsetzte.

Sein Stigma als nationalsozialistisches Gedankengut erhielt der Muttertag durch gezielte Propaganda, die aus diesem ursprünglich friedlichen Gedenktag eine arische Verherrlichungsgroteske mit Namen „Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter“ machte – es gab Mütterweihen (als Gegenpart zu christlichen Feiern) und die Verleihung des Mutterkreuzes (für besonders produktive Mütter).

Rein wirtschaftlich ist der Muttertag ein intensiver Faktor. Er übertrifft an Umsatz bei den Blumen sogar den Valentinstag. Die Kommerzialisierung des Muttertags wurde von seiner Gründerin von Anbeginn scharf verurteilt.

Ob man ihn nun feiert oder nicht, bleibt jeder Familie selbst überlassen. Seine Grundidee ist gut, was Diktaturen und Regime daraus gemacht haben, ist ein schmerzhaft-trauriger Missbrauch. Ich denke es liegt in unserer Hand, welchen weiteren Weg man diesem Tag bereitet und auch wenn viele sagen, dass die Mütter ja das ganze Jahr für ihre Kinder aktiv und da sind, nicht nur an diesem einen Tag, so hat sich der Muttertag eine wohlmeinende Chance verdient, man kann ja hier auch mal ganz generell allen Müttern, die vor uns waren, gedenken und der Mai bietet sich für´s miteinander Feiern einfach an.

Muttertagsherz – Insektenhotel

Vor Jahren habe ich bei einer Walpurgis-Frauenwanderung mit meinen Teilnehmerinnen Objekte aus Irrlisch, wie die Waldrebe (Clematis) bei uns heißt, gebastelt. Der Irrlisch wuchert bei uns in den Wäldern und erwürgt teilweise die Bäume, über die er sich windet. Wir haben ihn auch immer wieder im Garten und ich kenne keine Pflanze, die unsterblicher ist als er.

Die Waldrebe, die wie eine Liane ausschaut, ist ein ideales Bastelmaterial für so ein Nützlingshotel. Und mit ein wenig Geschick kann man daraus auch ein Muttertagsherz basteln, das einerseits nichts kostet und andererseits den Garten ein wenig vom Irrlisch befreit.

Hier eine kleine Anleitung:

Auf die Bilder klicken, dann kann man die ganze Beschreibung lesen!

Brauchtum und anderes: Baum, Bock, Glöckerl und Bowle

Ich habe keine Statistik erstellt, aber ich bin sicher, dass es keinen Monat gibt, der mehr Dingen seinen Namen voranstellt, wie der Mai. Angefangen vom Maibaum, über die Maiglöckchen bis zum Mairegen, der von den einen innig herbeigesehnt und von den anderen genauso innig verflucht wird.

Maibaum

Mai 016Jemanden einen Baum aufstellen ist nicht das gleich, wie einen Maibaum aufzustellen.
Das erste bedeutet, dass man Widerstand gegen etwas leistet und geht vermutlich auf Andreas Hofer zurück, der gegen die Franzosen „an Bam aufgstöht hot„.
Das Maibaum- Aufstellen hingegen ist ein Brauch, der aus deutlich lustvolleren Gründen vollzogen wird und älter als Andreas Hofer ist.

Der sorgfältig ausgewählte und von der Dorfgemeinschaft geschmückte Baum wird zumeist am Vorabend des 1.Mai an einem zentralen Platz aufgestellt. Das Aufstellen wird meist nicht gleich gefeiert, sondern entweder am 1. Mai oder rund um Pfingsten – falls der Baum noch steht. Jedes Jahr findet man in den Zeitungen Berichte über gestohlen oder umgeworfenene Maibäume. Der Brauch, dem Nachbarort den „aufgstöhtn Bam“ zu entführen oder zumindest umzulegen, lebt nach wie vor.

Die einen versuchen ihn aufrecht zu halten, den Baum, und bewachen ihn nächtelang. Die anderen wollen ihn umlegen oder rauben. Gewinnen die ersten, dann ist das ein gutes Zeichen für die Sicherheit, mit der die Gemeinschaft den Baum beschützen kann, der als Fruchtbarkeitssymbol gefeiert wird und so ein gutes Jahr propheizeit.

Gewinnen die Diebe, dann haben die den Ruhm und alle lachen über die Bestohlenen, die ihren Baum nicht gut bewacht haben oder im Kampf unterlagen. Wurde der Maibaum gestohlen, dann muss er von den Bewachern „ausgelöst“ werden, was meist mit Alkohol und einer üppigen Jause geschieht. Im Triumph kehrt der Baum dann wieder auf seinen Platz zurück, oft von den Dieben dorthin getragen, die zum folgenden Fest dann auch eingeladen und geehrt werden müssen.

Ist der Baum nur umgelegt worden, dann wurden die Diebe entweder zu früh gestört oder es handelt sich um eine Warnung: „Wir könnten, wenn wir wollten, also seid wachsam„.

Schlimmer aber ist es, wenn der Baum umgehackt wurde, was fast einer Kriegserklärung gleichkommt und (nicht nur) früher oft in einer Prügelei und bösen Fehden endete. Die Schande ist groß, die Wut auch, der Mai beginnt mit einem gestürzten Baum, ein schlimmes Vorzeichen, und das Fest muss abgesagt werden.

Zwar ist das Umhacken oder Umsägen an sich verboten – nicht nur im „richtigen“ Strafgesetzbuch, sondern auch bei den „ungeschriebenen“ Brauchtums-Gesetzen. Allerdings passiert es immer wieder, dass die Bäume gefällt werden. Die selben Brauchtumsgesetze schreiben auch vor, wie der Baum aufgestellt werden muss:

Maibaum Gesetze

Der Maibaum muss ohne technische Hilfe, also händisch aufgestellt werden. An den ersten und letzten drei Tagen darf der Maibaum gestohlen werden.
Beim Stehlen: Der Maibaum darf nicht umgesägt werden, sondern muss in seiner ganzen Länge entfernt werden.

Quelle: Andrea Euler-Rolle, Zwischen Aperschnalzen und Zwetschkenkrampus. Oberösterreichische Bräuche im Jahreskreis. Hier gefunden: OÖ Brauchtumskalender

Das Maibaum-Fest

Steht der Baum, dann wird gefeiert – mit einem Tanz in den Mai, gutem und üppigem Essen, Musik … und allem, was zu einem guten Fest dazu gehört. Oft gibt tes Kranzltänze, bei denen bunte Bänder in einem komplizierten Muster von tanzenden Mädchen um den Baum gewickelt werden.
Oft hängen oben am Maibaum kulinarische Köstlichkeiten, die beim Maibaum-Kraxln erobert werden können. Wer es schafft, bis zur Spitze zu klettern, dem gehören. Erschwert wird die Kletterei meist dadurch, dass man den Baum mit Schmalz oder einem anderen Fett einreibt.

Der Baum bleibt je nach lokalem Brauch bis Ende Mai stehen, manchmal auch bis in den Herbst, in Bayern teilweise sogar das ganze Jahr.
Das Abholen (Umlegen) des Maibaums wird oft nochmal gefeiert. Der Baum selbst wird entweder aufgehoben und im Jahr darauf wieder verwendet. Öfter aber wird er versteigert und als Brennholz genutzt.

In manchen Regionen gibt es auch den Brauch, dass junge, unverheiratete Burschen den unverheirateten Frauen und Mädchen im Ort einen kleinen Maibaum vor dem Haus aufstellen. Dies galt früher als Gunstbeweis und war eine Ehre. Am Ende des Monats holt der, der den Baum aufgestellt hat, ihn wieder ab – wird sein Werben angenommen, dann wird er zu einer zünftigen Jause eingeladen.

Maibaum-Hintergründe

Der Hintergrund beim Maibaum-Brauch ist an sich nicht schwer zu erraten: Nach der langen Winterzeit sind Natur und Menschen im Frühling erwacht und nun schlagen die Triebe aus, alles will wachsen und sich vermehren – da werden dann, um dies deutlich rituell zu versinnbildlichen, Bäume aufgestellt.

Der zeitliche Zusammenfall mit dem Beltane-Fest ist auch kein Zufall. Die Feiern rund um den Wachstumshöhepunkt, das Erwachen der Natur und die Riten, mit denen die Fruchtbarkeit gesegnet und im Land verteilt werden soll, sind die direkten Vorläufer des Maibaum-Fests, der Kranzltänze und Maifeiern.

Die Feiern rund um den 1. Mai waren mit und ohne Baum immer sehr lustvolle, freudige Feste. Der Schabernack mit dem Stehlen des Maibaumes, passt da in vielerlei Form dazu. Heute handelt es sich großteils nur noch um Folklore, die als Grund für üppige Feiern herhalten muss.

Maibock

Bier oder Reh? – Das muss man vorweg klären, wenn vom Maibock die Rede ist.
Geht es ums Bier, dann handelt es sich um eine Starkbiersorte, die im Frühling gebraut und von April bis Juni verkauft wird, ähnlich dem Märzen (siehe hier: März)

Beim Reh-Maibock handelt es sich im Normalfall um ein männliches, zweijähriges Reh, also einen Rehbock, der ab 1. Mai gejagt werden darf. Im Gegensatz zum Winterwild ist das Fleisch des Maibocks besonders zart und gilt als Spezialität in der Gastronomie.

Wenn allerdings jemand einen Bock geschossen hat, dann bedeutet das meist nicht, dass es nun Wild am Teller gibt. Es handelt sich vielmehr um jemanden, der etwas ziemlich verbockt hat, Bockmist gebaut hat, sich mit einer bestimmten Handlung das Gegenteil von Ruhm eingehandelt hat. Das passiert unabhängig vom Mai das ganze Jahr über.

Maibowle

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Die wichtigste Zutat bei der Maibowle ist, neben einem guten Wein, der Waldmeister. Das Frühlingskraut blüht nun üppig in den Wälder und gibt der Bowle ihren zarten, lieblichen Geschmack.

Doch Vorsicht!
Zuviel des Guten kann starke Kopfschmerzen und heftige Übelkeit auslösen.

Der Maiwein galt früher als Stärkingsmittel für Herz und Leber und enthielt oft noch die Blätter der schwarzen Johannisbeere und etwas Gundelrebe.

Die Wirkung des Waldmeisters beruht auf Cumarin, das in kleinen Mengen krampflösend und euphorisierend wird. Schon die alten Germanen haben mit Waldmeister aromatisiert, allerdings Bier und keinen Wein.

Maiglöckchen

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Im April duftet der knofelige Bärlauch in unseren Wäldern, im Mai sorgt das Maiglöckerl für ein angenehmeres Aroma.

Manchmal aber treffen beide Pflanzen zusammen und dann wird es gefährlich. Zu leicht kann man die beiden Pflanzen verwechseln. Der Bärlauch ist ein köstliches, gesundes und sehr vitaminreiches Gewächs. Das Maiglöckchen hingegen ist giftig – so hübsch es auch aussieht, die Verwechslung mit dem Bärlauch führt jedes Frühjahr zu Vergiftungsfällen, die manchmal auch tödlich ausgehen können.

Viele sagen, dass man die beiden ja gar nicht miteinander verwechseln kann, weil der Bärlauch fast schon penetrant knofelt, andere Blattformen hat und ganz anders wächst als das Maiglöckchen. Aber es gibt Stellen, da wachsen die beiden eng nebeneinander und wenn die Hände vom Bärlauchpflücken schon intensiv eingeknofelt sind, dann riecht man gar nichts mehr. Schneidet man die Bärlauchblätter dann großzügig und büschelweise ab, statt sie einzeln zu pflücken, dann kann es passieren, dass man Maiglöckerl oder die Blätter der Herbstzeitlosen erwischt – was in beiden Fällen im Krankenhaus endet.

Hier eine gute Infosseite, die über die Unterschiede und mögliche anderen Verwechslungen aufklärt: Bärlauch Verwechslungsgefahr

Das Maiglöckerl ist ja an sich eine sehr hübsche und wirklich fein duftende Blume. Doch dank der toxischen Wirkung wurde es 2014 sogar zur Giftpflanze des Jahres ernannt. Die Wirkung ist ähnlich wie beim Fingerhut (Digitalis) und geht stark aufs Herz. Wie bei vielem macht hier die Dosis das Gift, das Maiglöckerl zählte in früheren Zeiten als wichtige Heilpflanze.

Und dann gibt es noch die Maiglöckerlhochzeit, die manchmal auch Veilchenhochzeit heißt. Sie feiert man nach 13 Jahren Ehe.

Maien – Maibuschen

Ein Maien oder Mayen ist ein grüner Zweig, mit seinen ersten Blättern. Diese Zweige wurden und werden als Schmuck bei Festen verwendet. Einerseits im rituellen (kirchlichen) Rahmen, um den Altar zu schmücken. Andererseits als Auszeichung für die Liebste, die am Morgen des 1. Mai heimlich von ihrem Verehrer einen bunt geschmückten, grünen Maien erhielt.

Die Maibuschen hingegen sind gemalte oder künstliche Blumenarrangements, die als spezieller Altarschmuck verwendet wurden. Diese Maibuschen waren teilweise sehr kostbare und aufwendig gestaltete Bouquets, die den Reichtum der Pfarre bzw. des edlen Spenders darstellten.

Mairegen – Maiwasser – Maitau

Mai 007Der segnende Mairegen hat seine stärkste Kraft in der Walpurgisnacht, als der Nacht zum ersten Mai. Kommt der erste Mairegen etwas später, macht das aber auch nichts. Da ein nasser Mai eine gute Ernte versprach, wurde grundsätzlich jedem Mairegen ein segnender Effekt zugesagt.

Zu dieser Zeit gibt es zwar auch schon Gewitter und Hagelstürme, die teils sehr heftig und gefürchtet sind. Doch der typische Regen fällt sanft und wachstumsfördernd auf die warme Erde und man kann den Pflanzen beim Wachsen zuschauen. Insofern verwundert es also nicht, dass man diese Kraft auch auf den Menschen und die Haustiere übertragen wollte.

Wer wachsen will, der soll im Mairegen spazieren gehen, das hilft und wenn man nicht selbst wächst, dann wachsen zumindest die Haare stärker nach einem Mairegen. Wer dieses Wasserwunder das ganze Jahr über haben wollte, der sammelte das Maiwasser und ließ es segen (oder segnete es selbst). So hatte man die Maikraft das ganze Jahr über zur Verfügung.

Bauernregeln im Mai

  • Allgemein:
    • Das Jahr fruchtbar sei, wenn’s viel donnert im Mai.
    • Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.
    • Ein kühler Mai wird hochgeacht’, hat stets ein gutes Jahr gebracht.
  • 01.05.: Ist die Hexennacht voll Regen, wird’s ein Jahr mit reichlich Segen.
  • Christi Himmelfahrt:
    • Regen zu Christi Himmelfahrt, macht dem Bauern die Erde hart.
    • Wie Christus in den Himmel fährt, zehn Sonntag so das Wetter währt.
  • 12., 13., 14. und 15. 05: Pankrazi, Servazi, Bonifazi, sind drei frostige Bazi, und am Schluß fehlt nie die kalte Sophie
  • 25.05.: Wie es sich um St.Urban verhält, so ist`s noch 20 Tage bestellt.
  • Fronleichnam:
    • Wieviel Tage vor Fronleichnam Regen, soviel Tage hinterher.
    • Corpus Christ schön und klar, guter Wein in diesem Jahr.
  • 31.05.: Ist es klar an Petronell, meßt den Flachs ihr mit der Ell`.

Anderes, Ergänzendes & Besserwisserisches rund um den Mai

  • Am 1. Sonntag im Mai ist Weltlachtag … also: Bitte  LÄCHELN! Wenigstens einmal im Jahr ;-)
  • Der Mai beginnt mit demselben Wochentag wie der Januar des Folgejahres, aber kein anderer Monat desselben Jahres beginnt mit demselben Wochentag wie der Mai.
  • Wer sein Wissen rund um den Mai ergänzen und testen will, findet hier ein Mai-Quiz (und wer alles obige gelesen hat, der schafft sicher viele richtige Antworten ;)
  • Die englische Version des „Floriani Prinzips“ heißt Nimby – ein Akronym für „not in my backyard
  • Am 4. Mai ist nicht nur Florianitag, sondern auch Star-Wars-Day, was auf der englischen Bezeichung des Datums beruht: „May, the 4th …„. Spricht man es richtig aus, klingt es wie der Beginn des Jedi-Grußes „May the force … be with you.“ – Möge die Macht mit dir sein.

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