Auf den Spuren der Seekuh – Rückblick auf die Geomantietage in Eggenburg

Wenn Englein reisen, wird sichs Wetter weisen“ – lautet ein alter Spruch und dementsprechend wunderschön war das Wetter als wir in und um Eggenburg auf geomantischer Spurensuche unterwegs waren :)

Nicht zu warm, nicht zu kalt und die paar Regentropfen am ersten Tag waren ein Willkommenskuss, der uns rechtzeitig daran erinnerte, dass der Herbst auch anderes könnte, wenn er wollte. 

Zu neunt waren wir drei Tage unterwegs. Am ersten Tag spürten wir in der wunderschönen mittelalterlichen Stadt den Geheimnissen und Symbolen nach – unter anderem in den beiden Kirchen, am Hauptplatz (der eigentlich nicht der Hauptplatz, sondern das Grätzl ist) und im Garten des Redemptoristenklosters.

In Burgschleinitz hatten wir das Glück vom Mesner eine Führung „hinter die Kulissen“ der bezaubernden und geomantisch-radiästhetisch ungemein spannenden Kirche zu bekommen. Auch den dunklen Karner haben wir besucht und uns anschließend bei einer Jause bei Joseph-Brot für den Nachmittag gestärkt. Da ging es dann zu den mächtigen Kogelsteinen und der bezaubernden Feehaube – immer wieder ein magisches Erlebnis, diese schönen Orten zu besuchen!

Der Sonntag stand im Zeichen der Steine: Im Krahuletzmuseum wurden uns die Ursprünge dieser herrlichen Landschaft näher erklärt. Anschließend gab es noch einen Spaziergang durch die Stadt, zur Stephanskirche und auf die Stadtmauern. Der Abschluss war dann beim kleinen, ehemals sehr berühmten Zogelsdorfer Steinbruch. Noch einmal eintauchen in diese kraftvolle Energie und dann ein Abschlusskreis rund um die alte Linde. 

Vielen Dank an unsere wunderbaren TeilnehmerInnen! Wir haben uns sehr über euer Interesse, euer Engagement und euer sensibles Hinspüren gefreut. Die Bestärkung und die Wünsche für zukünftige, mehrtägige Veranstaltungen haben uns motiviert (und wir sind diesbezüglich auch schon am Planen und Grübeln ;- ).

Ich habe meine Fotografiererei diesmal etwas eingeschränkt und eher mentale, denn reale Bilder während der Exkursionen gemacht. Ein paar Fotos sind dennoch zusammengekommen. Hier eine kleine Auswahl, zum Nachspüren und als Gusto für Kommendes.

Eggenburger Fundstücke

Kleine und große Dinge, die mir dieses Jahr vor die Kamera gesprungen sind und ein wenig andere Einblicke geben.

In und rund um Burgschleinitz

Grabsteine mit Geschichte(n)

Am Friedhof in Burgschleinitz sind mir ein paar interessante Grabinschriften aufgefallen. Bei einigen hat meine Fantasie dann gleich mit dem Geschichtenspinnen begonnen …

Feehaube und Kogelsteine

Von der Feehaube und den Kogelsteinen habe ich schon sehr viele Bilder gemacht, einige findet man hier. Dieses Jahr habe ich mich ganz aufs Wahrnehmen der Plätze konzentriert und mich gefreut, eine Gruppe Gleichgesinnter um mich zu haben. 

Sandsteinbruch Zogelsdorf

Eintauchen in das Urmeer, die Urseele des Landes, und dann bei der herrlichen Linde rasten: 

Krahuletz Museum

Ein MUSS bei jedem Eggenburg-Besuch – die Fülle an Exponaten ist beeindruckend und wirklich sehenswert.

Maria Dreieichen

Das stand nicht am offiziellen Programm, aber wir sind ein paar Tage vorher dennoch hingefahren und haben vieles wie gehabt vorgefunden – aber auch einiges, was Hoffnung gibt, dass dieser alte und ehemals so schöne Platz mit etwas Mut und Tatkraft wieder neu belebt werden kann (und ich bedanke mich an dieser Stelle ganz besonders bei den beiden guten Geistern, Christian und Brigitte, die uns vor Ort herzlich willkommen geheißen und uns ein paar besondere Schönheiten gezeigt haben!)

Im Nostalgiemuseum

… wohin ich es heuer erstmals geschafft habe und ein gutes Stück in das Ambiente meiner Jugend eintauchen konnte (bin deswegen dennoch noch nicht museumsreif ;)
Das Museum stand auch nicht in unserem offiziellen Programm, aber da am Samstag auch die lange Nacht der Museen stattfand, haben ein paar die Chance genutzt, sich das Museum anzusehen.

Maissauer Ausblick

Der erdende Abschluss war beim Buschenschanken in Maissau und der Ausblick dort war ein Versprechen auf eine schöne Herbstzeit:

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