Krakautal

krakautal - Krakautal

Das Krakautal habe ich während mehrerer Sommerurlaube mit meiner Familie kennen- und lieben gelernt. Unser erster Besuch war eher zufällig – aber wir haben uns auf den ersten Blick in diese weststeirische Landschaft verliebt.

Man findet dort Ruhe, Frieden und im Sommer meist Unmengen an Pilzen und Schwammerln. Man kann Radfahren, Schwimmen, Wandern, Schifahren, Langlaufen, Faulenzen und ausgezeichnet essen. Das ist die eine Seite.

Man findet ein Österreich, das man so nur von kitschigen Postkarten kennt und hat plötzlich eine Ahnung davon, was ein Amerikaner vor seinem geistigen Auge sieht, wenn er „typical Austria“ denkt.

Man kann hier einfach nur Urlaub machen und zur Ruhe kommen.

Man kann hier aber auch noch viel mehr als das:

Zum Beispiel über die wunderbare Versinnbildlichung der Ortsnamen philosophieren:

  • Krakautal, Krakauschatten, Krakaudorf, Krakauebene
  • den Schattensee besuchen und in seinem Spiegelwasser geistig eintauchen …
  • in den eiskalten Prebersee springen,
  • den Preber hinaufwandern, ins Tal runter schauen, dabei auf der urigen Grazer Hütte einfache, einheimische Köstlichkeiten genießen (z.B. den besten Kaiserschmarrn der Welt) und wenn dann die Leute am Nachbartisch zum Singen beginnen, bleibt die Zeit stehen und man ist in einem anderen Universum …
  • man kann sich mit Kühen über den Sinn der Welt unterhalten und sich von ihren Kälbern in die Enge treiben lassen …
  • den größten Wasserfall der Steiermark bestaunen (der Günsterer Wasserfall), die Klamm hinaufwandern und am Retourweg hochgeistige Gespräche mit Katzen führen und den Pilzen beim Wachsen zuschauen …
  • man kann lachen, tanzen, trauern, weinen, schlafen, lieben, essen …
  • und man kann ganz zu sich kommen.

Wenn in alten Märchen steht: „… er blieb nur drei Tage in dem Land, doch draußen, da wo er her kam, vergingen derweil 100 Jahr …“ dann muß ich ans Krakautal denken. Einer der wenigen Flecken wo einem 100 Jahre so vorkommen wie drei Tage und man sich mit Kraft und innerem Reichtum wieder voll auftanken kann.

Mehr Infos: www.krakautal.at

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