Auf Göttinnenspuren in Malta & Gozo – Rückblick 2/3: die Tempel

In meinem ersten Beitrag über die Reise „Auf Göttinnenspuren in Malta & Gozo“ habe ich Land und Leute vorgestellt – hier zum Nachlesen. Im zweiten Beitrag geht es um die Tempel, die wir auf dieser Reise besucht habe, und die faszinierende Architektur in Malta und Gozo.

Land der Tempel

Im Lauf der 10 Tage haben wir insgesamt 7 Tempel besucht – das ist klingt nach viel und ich gestehe: das war es auch. Aber es ist dennoch nur ein kleiner Bruchteil dessen, was diese Inseln an alten, urgeschichtlichen Bauwerken zu bieten haben. Offiziell bekannt sind aktuell 23 Megaltith-Anlagen: Tempel,  diverse Steinkreise, Höhlen und unterirdische Anlagen. Die meisten an Land, aber es wurden auch welche vor den Küsten, unter Wasser, entdeckt hat. 
Ein deutliches Zeichen, wie sehr sich die Landschaft in den tausenden Jahren seit der Errichtung dieser großteils neolithischen Anlagen verändert hat. Die Zahl der (Wieder)Entdeckungen steigt mit jedem Jahr. 

Zwar ist auch die „moderne“ Architektur der Inseln beeindruckend: Die Wehranlagen der Johanniter, wie die überall an den Küsten zu findenden Türme und die Zitadelle von Victoria und Valetta, die Kirchen und Kapellen, die sakralen und offiziellen Prunk- und Profanbauten in den Stadtzentren, die pittoresken Stadthäuser, mit den Balkonen und arabisch anmutenden Alkoven in vielerlei Variationen.
Diese, großteils auch alten, Bauwerke sind durchaus faszinierend und haben viel an Geschichte und Hintergründen zu bieten. Im Vergleich zu den mysteriösen und beeindruckenden, mehrere tausend Jahre alten Tempelanlagen muss ich aber gestehen, dass mich die „alten Steine“ einmal mehr stärker begeistert und in vielerlei Hinsicht berührt haben.

Malta und Gozo haben so viele historische und mythische Fakten, unentdeckte Geheimnisse und altes Wissen zu bieten – das kann man in einem Urlaub gar nicht alles wahrnehmen und verarbeiten. Ich glaube, dafür braucht man mehrere Leben.

Im folgenden meine geschichtlich-spirituelle Liste der Schönheiten und Eindrücke, die sich mir auf dieser Reise gezeigt haben. Und die Liste ist unvollständig, mangelhaft, ungenau … aber sie bietet einen Überblick und hoffentlich ein paar Einblicke in eine faszinierende, uralte und sehr geheimnisvolle Kultur.

Geschichte: ein minimaler Überblick

Die Geschichte Maltas ist geprägt von Eroberungen und dem Wechsel der Kulturen. Die beeindruckenden Tempelanlagen, um die es in der Folge geht, entstanden zwischen 6.200 und 2.500 v. der Zeitrechnung und wurden von einer, uns heute so gut wie unbekannten, Kultur errichtet. Sinn, Zweck und Nutzung der Bauten liegen vollkommen im Dunkeln – wenn man sich auf die rein wissenschaftliche, archäologische und geschichtliche Forschung bezieht. Zwar kann man bei einigen Bauwerken eine Verbindung zu bestimmten Sonnenständen erkennen und auf Basis der Funde, die in diesen Anlagen geborgen wurde, auch eine Idee für das, was hier möglicherweise in kultischer Absicht passiert ist. Aber genau wissen, warum und wie die Menschen diese Anlagen genutzt haben, werden wir es vermutlich nie. Und auch der Bezug zu den Gestirnen ist schwierig, da sich der Himmel in den letzten 10.000 Jahren ja auch verändert hat. 

Das Volk, dass die Bauten errichtete, kann als die erste Hochkultur dieses Landes bezeichnet werden. Vermutlich kamen sie von Sizilien herüber, vielleicht auf der Suche nach einem Land, in dem man gut leben kann. Vielleicht auch, weil sei von dort vertrieben wurden oder der Platz zu eng wurde …? Wir wissen die Gründe nicht.

Es gibt sogar Theorien, die Malta und Gozo mit Atlantis gleichsetzen. Das mag mit dem Mysterium des Untergangs dieser alten Kultur zu tun haben: 2.500 vor der Zeitrechnung verschwand sie vollkommen, aus unbekannten Gründen, und für gut 500 Jahre waren die Inseln menschenleer.

Die nachfolgenden Kulturen, gleichfalls von Sizilien kommend, hatten einen deutlich geringeren Entwicklungsstand. Sie bauten auf den Ruinen der Alten auf, nutzten die Tempel anders und auf ihre Weise und das ist einer der Gründe, warum es so schwer ist, die ursprüngliche Funktion der Anlagen nachzuvollziehen.

Der Grund für das Ende der alten Kultur mag in einer Naturkatastrophe begründet sein. Der nahe Ätna auf Sizilien ist da immer wieder als Ursache im Gespräch. Begründet mit den geschichtlich dazu passenden Staubschichten, die man in den unterirdischen Anlagen gefunden hat.
Eine Sturmflut wird auch immer wieder als mögliche Ursache erwähnt und wer die Küsten der Inseln gesehen hat, dem ist klar, dass das Meer hier schon sehr lange am Land „nagt“ und die Inseln früher deutlich größer gewesen sein müssen.

Die Karrenspuren

Die berühmten Karrenspuren, die teilweise an einer Steilküste enden, werden hier zusätzlich als Bestätigung gesehen.
Ich habe bei der Reise im Oktober 2017 keine Karrenspuren gesehen – die Zeit reichte nicht aus. Aber in einer Broschüre (oder Website?) habe ich eine, für mich schlüssige Erklärung dazu gefunden: Der Kalkstein ist, sofern er mit einer Humusschicht bedeckt ist, durch Druck „beeinflussbar“ – sprich: er gibt nach und es graben sich hier schnell Spurrinnen ein. Da der Wind seit Millionen von Jahren für die Erosion an Land zuständig ist, muss es für die damaligen Menschen schon sehr wichtig gewesen sein, dass man genug Erde zur Verfügung hat, um Feldfrüchte anzubauen. Zwar waren die Inseln früher wesentlich stärker bewaldet (heute gibt es hier keine Wälder mehr). Doch Holz war schon immer ein wichtiger Baustoff und diese Form der landwirtschaftlichen Nutzung wurde von vielen alten Kulturen teils sehr intensiv betrieben – was in vielen Fällen zu langfristigen Klima-, Natur- und Kulturveränderungen geführt hat.
Eine Methode, die Landwirtschaft mit ausreichend nutzbaren Ackerland zu versorgen, war das Zuführen von Humus. Man fuhr mit Karren dahin, wohin der Wind die Erde geweht hat und holte sie mühsam wieder zurück auf die Felder.
Wenn man das nun mit dem Wissen, um die Formbarkeit des bedeckten Kalksteins, zusammennimmt, dann hat man eine mögliche Erklärung für die zahlreichen Spurrinnen

Ob sie stimmt? Keine Ahnung. Aber mir erscheint diese Erklärung ebenso schlüssig wie viele andere.

Die Verkarstung der Landschaft bei gleichzeitiger Zunahme der Bevölkerung ist einer der Gründe, den man für den Exodus der alten Kultur vermutet. Da der Tempelbau gegen Ende intensiviert wurde, geht man hier von einer noch intensiveren Hinwendung zum Göttlichen, auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung aus. 

Das Wissen, wie schwer es für die Menschen damals war, sich mit dem zu versorgen, was man im Alltag gebraucht hat, wertet die unglaubliche Leistung, die der Bau der Tempelanlagen darstellt, zusätzlich auf.
Wenn der Alltag davon geprägt ist, sich mit lebensnotwendigem zu versorgen, dann wird Zeit und Muskelkraft zu einem kostbaren Gut. Insofern muss es für die Menschen damals von unvorstellbarer Wichtigkeit gewesen sein, diese Anlagen zu errichten, neben ihrem täglichen Kampf mit dem Dasein.

Von den Funden her kann man auch darauf schließen, dass sich diese geheimnisvolle Kultur nicht nur mit dem Überleben beschäftigt hat, sondern auch die „schönen“ Künste und das soziale Leben einen hohen Stellenwert hatte. Das lässt auf eine in sich gut strukturierte, fein abgestimmte und sehr soziale Gemeinschaft schließen – anderes wäre ein Überleben und Zusammenwirken in dieser Form kaum möglich gewesen.
So gilt die geheimnisvolle alte Kultur Maltas als eine der friedlichsten in der Geschichte des Landes – und es ist eindeutig eine matriarchale Kultur, mit der Orientierung hin zum alten Göttinnenglauben (Magna Mater).

Eine weitere Theorie über das Ende dieser Kultur geht dann auch dahin, dass die Weisen dieser Gesellschaft erkannt haben, dass sich die Gesellschaft im Rest der (damals bekannten) Welt stark ändert und eine neue, kriegerische, grundlegend andere, weil patriarchale Kultur heraufzieht. Die Theorie besagt, dass sie sich dem nicht anschließen wollten und daher beschlossen, teils ihr Wissen aktiv in die Welt zu tragen und teils „aufzusteigen“, sich also aus dem irdischen Leben zu verabschieden.

Das klingt auf den ersten Blick sehr esoterisch und auch heroisch, auf eine philosophische Art.
Aber ich denke, dass diese Theorie genauso gut ist, wie jede andere und warum auch nicht? Angesichts einer sich verändernden Gesellschaftsstruktur, die mit Kampf und Eroberung einhergeht, zusätzlich zu den intensiven, klimatischen Veränderungen, sich abzeichnenden und eintreffenden Naturkatastrophen und angesichts dessen, dass der Boden die immer mehr werdende Bevölkerung nicht mehr ernährt oder diese, auf Grund dessen, darbt und immer kleiner wird … kann man diese Zeichen durchaus als göttlichen Wink und/oder Motivation für drastische Schlüsse heranziehen.

Es gibt viele Theorien rund um dieses geheimnisvolle Volk – woran und wie sie geglaubt habe, wie sie die Welt, diesseits und jenseits, gesehen und erlebt haben, wie sie in das Dasein eingegriffen haben und warum sie das taten, was sie getan haben.
Doch mit heutigem, wissenschaftlichen Wissensstand ist keine dieser Theorien beweisbar.

Wer einmal vor und in den Tempelanlagen dieser Kultur gestanden ist, der erkennt, dass diese Gesellschaft so ganz und gar anders war, als das, was wir heute leben und kennen oder über eine lange Zeit unserer Geschichte und Entwicklung her gelebt und gekannt haben.

Ich hatte das Gefühl, auf einem anderen Planeten zu stehen – einerseits war alles so fremd, so anders, so unbegreiflich. Und gleichzeitig hat sich da im nicht logischen Hintergrund eine Erinnerung gemeldet, die nicht mit Worten erklärbar ist: es war eine sehr spezielle Art der Wiedererkennung von etwas, das ich bewusst nicht erlebt oder gesehen habe, aber irgendwie hat es vertraut gewirkt – stimmig und mit einem „ja, so soll es sein“-Gefühl.

Wie ein nach Hause kommen an einen Ort, an dem man noch nie war.

Die Geschichte Maltas ist, wie oben erwähnt, von zahlreichen Eroberungen geprägt. Was Gewalt betrifft, haben die Inseln unsägliches mitgemacht, bis hin zu einer fast vollständigen Versklavung und Entvölkerung. Erst mit Hilfe der Johanniter und dem Aufbau der Wehranlagen konnte sich das Land wieder stabilisieren. Die Folgen dieser sehr schmerzhaften Geschichte sind jedoch nach wie vor spürbar. Land und Leute heilen noch immer und besonders das Land braucht spürbar noch einiges an Zuwendung.

Sich mit der alten und ersten Geschichte dieses Landes auseinanderzusetzen und diese frühe Friedenskultur zu erforschen, kann eine Möglichkeit sein, die Narben der letzten Jahrhunderte auszugleichen und für die Zukunft zu lernen.

Die geheimnisvollen Tempel, die erst in den letzten Jahren eine größere Hinwendung und weltweite Bekanntheit erfahren haben, wollen jedenfalls nicht erobert werden (von Touristenscharen) – sie laden ein, sich mit dem Dasein und der Geschichte auseinanderzusetzen. Ich denke, dass hier noch viele Erkenntnisse zu finden sind, die man aber weniger mit Spitzhacke und Schaufeln entdecken wird, sondern mittels Intuition und Vertiefung und mit dem Willen, sich auf diese Besonderheiten einzulassen.

Insofern ist Malta und Gozo ein wunderbarer Lernraum für alle, die sich achtsam geomantisch betätigen wollen.

Die Tempel

Die alten maltesischen Tempel haben durchwegs eine sehr spezielle Anordnung, die den WissenschaftlerInnen seit langem Rätsel aufgibt. Die aktuellste und meiner Meinung nach auch stimmigste Version ist die, dass die Tempel den berühmten „Fat Ladys“ nachempfunden sind – die maltesischen Göttinnenfiguren, die ich euch im nächsten Beitrag vorstellen werde.

Im Gegensatz zu den bekannten (später entstandenen) griechischen und römischen Tempeln, finden sich in den maltesischen, kleeblattförmigen Tempel kaum rechte Winkel – dafür viele Rundungen, Apsiden und fallweise sogar Irrgänge. Von oben betrachtet wirken sie wie ein Schattenriss der Fat Lady-Figuren: die ersten beiden, sich gegenüberliegenden Apsiden sind die Schenkel, die zweiten die Arme und Brüste und dann gibt es fallweise eine zentrale Apside – das wäre der Kopf – oder eben keine.

Beim Ggantjia Tempel sind es beispielsweise zwei solcher kleeblattförmiger Tempelbauten in bzw. nebeneinander – einer mit einer Kopfapside und einer ohne.
Das interpretieren manche als dieseitige und jenseitige Tempelseite – also dass der eine Teil, der mit dem Kopf, für das weltliche, aktive Dasein steht und der andere, ohne Kopf, für das jenseitige, nach-weltliche Dasein.

Auch hier gibt es einen direkten Bezug zu den fallweise kopflosen Fat-Lady-Figurinen, speziell die sog. Zwillingsgöttin: zwei nebeneinander sitzende Figurinen, eine mit einem Kopf und einem (kopflosen) Kind auf dem Schoß. Daneben eine gleich aussehende Figurine, nur ohne Kopf und mit einer leeren Schale in den Händen.

Die nächste Besonderheit, die mir aufgefallen ist, sind die vielen kreisrunden Löcher in den gewaltigen Steinen. Die meisten sind annähernd kindskopfgroß, manche in regelmäßiger Anordnung, dann wieder einzeln und einige sind sogar auf den Platten am Boden.
Die Tempel waren vermutlich alle gedeckt, wenngleich noch nicht geklärt ist, ob mit Holz oder mit Steinplatten. Insofern bieten sich die Bodenlöcher auch als Halterung für Stützpfeiler an – oder um den Weg zu leiten bzw. abzusperren.

Bei zwei einander gegenüber liegenden Löchern im Ggantjia-Tempel hat uns Veronika die Geschichte erzählt, dass man im einen (linken) ein Problem oder eine Last (mental) ablegen kann und auf der gegenüberliegenden Seite eine Antwort auf eine (damit zusammenhängende) Frage bekommt. Die beiden Löcher kommunizieren geomantisch miteinander, das spürt man und die Geschichte ist insofern passend, als die eine Seite abziehend und die andere „gebend“ ist. Ich habs natürlich probiert – aber die Antwort ist nun doch ein wenig zu persönlich, um sie hier allen mitzuteilen ;) 
Insofern aber kann ich euch sagen: es funktioniert – ausprobieren!

Aber bitte nur ja nicht die Steine berühren! Denn das darf man absolut nicht und wer das vergisst, der wird von den aufmerksamen Aufsichtspersonen unmissverständlich daran erinnert.

Sehr faszinierend fand ich die Größe und Passform der Steinmauern. Das Platzieren und auch die Auswahl der Steine ist mit soviel Umsicht und Genauigkeit erfolgt – was für ein Wissen diese Menschen doch gehabt haben müssen, energetisch und bautechnisch! Die Steine wiegen teilweise Tonnen und die technischen Hilfsmittel damals waren nicht zu vergleichen mit unseren. Wie bei den, im Vergleich zu den Malta-Tempeln, jüngeren Pyramiden kommt man ins Grübeln, welche Fähigkeiten hier eingesetzt wurden, um solche Massen zu bewegen. Der Transport der riesigen Steine wurde vermutlich mittels zahlreicher kugelrunder Steine bewältigt, die man noch immer allenthalben findet. Aber auch damit ist es ein gewaltiges, arbeitsintensives Unterfangen.

Steht man vor diesen Mauern, dann spürt man, wie intensiv sich diese Gesellschaft mit dem Wunsch nach einem „göttlichen“ Bauwerk auseinandergesetzt hat und dafür Unmengen an Energie und Kraft aufgewendet hat. Dieser Wunsch, auf diese Weise mit dem Göttlichen in Verbindung zu treten, war den Menschen dieser geheimnisvollen Kultur ein lebenswichtiges Anliegen.

Ggantija (Gozo)

Sprich: Dschgantja – was man erst beim vierten oder fünften Mal unfallfrei schafft. Der „Riesentempel“ auf Gozo ist eine der berühmtesten Tempelanlagen und ein „Must see“ für alle Malta-Gozo-BesucherInnen. Was einerseits gut ist und andererseits natürlich auch dafür gesorgt hat, dass der Tempel touristisch gut erschlossen ist, mit einer ansprechenden, gut kontrollierbaren Anlage rundum.

Schön zu spüren: dem Tempel ist das weitgehend egal ;)
Er (oder sie?) wirkt trotz der sorgsamen Absperrungen und den bekömmlichen Geschichtsaufbereitungen.

Das Besucherzentrum ist recht groß und wirklich sehenswert. Man bekommt einen guten Überblick über die Anlage an sich und einen schönen Einblick in die Zeitepoche und andere Anlagen aus dieser Zeit. Auch die Fundstücke sind hier (meist in Kopie) von nahem zu sehen.

Besonders empfehlenswert ist ein Modell der Ggantjia Anlage, da man so einen guten Eindruck über den Gesamtkomplex bekommt, was dann beim realen Tempel, der ja leider nur noch in Teilen vorhanden ist, auf Grund der Größe schwierig ist.

Ggantija war der erste „richtige“ Tempel, zu dem uns Veronika geführt hat. Dank der sorgsamen und sehr berührenden Vorbereitung, den Geschichten und den Hintergründen, mit denen wir gut versorgt wurden, war mein erster Kontakt mit einem maltesischen Urtempel ein guter und sehr feinsinniger.
Und dennoch war ich auf den ersten Blick ein wenig enttäuscht – ich hatte ihn mir größer vorgestellt. Das lag aber daran, dass der Eingang am Hang oberhalb des Tempels ist und man zuerst von oben auf die Anlage nach unten blickt. Als ich dann direkt davor stand … äh, ja, also der ist schon sehr groß und ja, der Name passt. Wenn man sich dann die fehlenden Steine dazu vorstellt, sich langsam, in der Fantasie, die Bauten und Ergänzungen dazu ruft … dann ist er wahrlich riesig und sehr – nun ja – gigantisch.

Das geomantische Einspüren in so eine Anlage ist immer schwierig, wenn es sich um eine intensiv genutzte, touristisch bedeutsame Lokalität handelt. Wir hatten Glück, denn der Wind und der Zeitpunkt außerhalb der touristischen Hochsaison sorgten dafür, dass weniger Menschen als üblich da waren. Zeitweise waren wir als Gruppe sogar die einzigen – ein besonders schönes Erlebnis.

Bilder der Ggantjia Anlage

Mnajdra und Ħaġar Qim (Malta)

Mnjadra (sprich: Imnaidra) und Ħaġar Qim (sprich: Adscha Im) liegen direkt an der Südwestküste Maltas, auf einer Terrasse im Felshang, und sind ca 500 m auseinander. Wir sind für einen Tag von Gozo aus hin gefahren.
Ein Tag klingt viel, ist aber für diese Anlagen zuwenig, wenn man sich auf die Tempel intensiver „einlassen“, sie mit allen Sinnen erfassen will und sich geomantisch mit diesen Energien auseinandersetzten möchte. Aber es reicht, um einen guten Einblick zu bekommen. 

Beide Tempel sind mit einem großen, zeltähnlichen Flugdach überdacht, um die Anlagen vor dem weiteren Verfall zu schützen. Das verändert natürlich auch die energetische Wirkung, aber nicht so intensiv. 

Das Besucherzentrum ist gut, klein und überschaubar – ein angenehmer Start in die Anlage. 
Die Tempel werden intensiver besucht als die Schwesteranlagen auf Gozo und speziell hier sehr spürbar: es kommen auch immer wieder Gruppen, die hier mehr oder weniger öffentlich Rituale abhalten. 
Das ist einerseits gut und schön, aber rein vom Gefühl her hatte ich den Eindruck, dass es in Summe, speziell an starken Besuchertagen, einfach zu viel ist. Der Platz bittet um Ruhe, war zumindest mein Eindruck. Das die Rituale anders sind als die, die vor tausenden Jahren hier gefeiert wurden, ist auch klar. Und auch diese Diskrepanz ist spürbar. 
Wer dennoch hier Rituale feiern mag: Man kann um eine Sondererlaubnis ansuchen und kann darf dann zeitig in der Früh, vor den anderen Besuchern, die Anlagen betreten. Selbstverständlich unter Aufsicht ;-)

Mnjadra, ist die ältere und untere der beiden Tempelanlagen und meinem Gefühl nach „spiritueller“ und inhaltlich ruhiger. Wie der Ggantjia-Tempel sind auch die Mnjadra-Bauten kleeblattförmig aufgebaut – hier sind es allerdings drei Tempelanlagen, die miteinander verschmelzen. Besonders angetan hat es mir der kleinste und älteste, der sog. Osttempel, eine „kopflose“ Version der Kleeblatt-Struktur, der lt. Funden auf einem noch älteren Kultplatz errichtet wurde. 
Auch hier hatten wir das Glück, dass wenige andere Besucher anwesend waren und wir zweitweise sogar alleine im Bereich waren. Mnjadra hat für mich eine sehr heilsame, Herz & Seele berührende Ausstrahlung . Die Lage direkt am Meer tut da sicher einiges dazu. Der kleine Tempel hätte mich als Mediationsplatz sehr gereizt – aber auch hier ist es nicht erlaubt, sich den Steinen zu sehr zu nähern. Doch auch die paar Minuten am „Tor“, alleine und in Ruhe, waren sehr intensiv und spannend.

Ħaġar Qim, der obere Tempel, ist wuchtiger, jünger als Mnjadra, vom Aufbau her chaotischer  und die Kleeblattstruktur ist nicht mehr so erkennbar. Der Tempel wirkt weltlicher, fast protzig und macht so klar, dass es sich bei den so nah beisammen liegenden Bauten um Gebäude mit unterschiedlicher Widmung handeln muss. 

Spannend auch diese Info, via Wikipedia, die außergewöhnliche Lage der beiden Tempel betreffend: 

… Vor 6000 Jahren war hier aufgrund des niedrigeren Wasserstandes der einzige flache Küstenstreifen an der Südwestküste Maltas. Die Buchten gaben Wasserfahrzeugen Anlegemöglichkeit und gestatteten den Aufstieg zur Tempelterrasse. Über den Bereich von Mnajdra bestand eine kurze Verbindung zur fünf Kilometer entfernten, winzigen jedoch 60 m hohen Felseninsel Filfla, auf der Funde prähistorische Scherben gemacht wurden …

Bilder von Mnjadra und Ħaġar Qim

Santa Verna (Gozo)

Im Gegensatz zu den gewaltigen und touristisch sehr fein hergerichteten anderen Tempelanlagen ist der Santa Verna Tempel unspektaktulär – und gerade das macht ihn so zauberhaft. Kein Besucherzentrum, kein Flugdach, keine Beschilderung … die Überreste des Tempels sind verlassen auf einem Feld, einem kleinen Hügel nahe Victoria. Man kann gut zu Fuß hin wandern, was wir auch gemacht haben. 

Die Lage ist wunderschön und wir waren völlig alleine, was einfach toll war. Genug Raum und Zeit, um sich ganz auf die Stimmung des Ortes einzuspüren und mit allen Sinnen einzutauchen, in die Geschichte und Energie des Platzes. 
Hier war sie endlich spürbar, diese alte Grundstimmung, bei der man eine Ahnung bekommt, wie es gewesen sein könnte – keine touristischen Überlagerung, keine Technik, keine Absperrungen. Nur die alten Steine, die Sonne, der Wind, die Natur – und hunderte Schnecken. Sie saßen überall, verzierten mit ihren kleinen, weißen Häusern die Umgebung, bedeckten die Sträucher und Bäumen, die Steine … 
Schnecken sind intensive Strahlensucher und dieser Ort ist ein hochenergetischer Platz. Die anderen Tempel zwar auch, aber hier haben die Schnecken die Möglichkeit, sich aufhalten zu dürfen, von Menschen ungestört. 

Der Santa Verna Tempel war eine wunderbare Erholung, erst hier habe ich gemerkt, wie zuviel mir der Trubel bei den anderen Tempeln war. In dieser erholsamen Einsamkeit war ein guter Kontakt mit dem Ort möglich, der sehr viel zu geben hat – was andererseits nicht ungefährlich ist. Man ist schnell voll und allzu lange sollte man sich auch hier nicht aufhalten. Doch mit Maß genossen ist der Platz ein absoluter Geheimtipp. 

Xaghra Steinkreis (Gozo)

Nicht weit vom Santa Verna Tempel und gut zu Fuß erreichbar liegt der Xaghra Steinkreis. Und schon bei der Vorbesprechung hat es mich dahin gezogen – schlussendlich war es „mein“ Platz, nicht nur, weil man Xaghra wie Schara ausspricht ;-)

Doch leider war es nicht möglich ihn zu besichtigen. Der Steinkreis, der eine unterirdische Anlage bewacht, die mit dem berühmten Hypogäum auf Malta vergleichbar ist, wird gerade erst erforscht. Man kann nur bis zu der Umzäunung gehen und dann aus der Distanz einen Blick werfen.
Auch auf die Entfernung hin war es ein sehr intensives Erlebnis – der Ort hat gefühlt irr viel zu bieten, da sind einige spannende Geheimnisse verborgen. Nur leider wird es noch dauern, bis man das auch lokal erleben kann. 

Beim Stehen an der Absperrung, mit Blick auf die an sich eher unspektakuläre Aussicht, war ich innerlich zerrissen: einerseits wäre ich am liebsten über den Zaun geklettert, die Öffnungen im Boden haben mich magisch angezogen. 
Andererseits wollte ein Teil von mir so schnell als möglich weg von da – zu viel, zu tief, zu intensiv. Und gleichzeitig: so spannend!
Diese paar Minuten am Tor zum Xaghra-Steinkreis zählen zu den intensivsten meiner Malta-Reise. 

Tarxien (Malta)

Der Tarxien (sprich: Taschien) Tempel auf Malta ist der jüngste der Tempel, die wir besucht haben. Er stammt aus der letzten Tempelbauperiode (3.000 – 2.500 v.d.Zeitrechnung), die auch nach ihm benannt ist. Auch er ist überdacht und wurde umfassend restauriert. Teile der Einrichtung wurden durch Repliken ersetzt, was ihn eigentlich „kompletter“ wirken lassen sollte. Rein vom Erscheinungsbild her war dieser Tempel für mich aber am „künstlichsten“ und das Gefühl war eher so, als ob man ihn irgendwie falsch zusammengesetzt hätte. 

Die Tarxien-Tempelanlage liegt mitten in der Stadt und wirkt kleiner und vollgeräumter als die anderen Tempel, dennoch ist die Anlage sehr groß. Das städtische Rundum sorgt für Unruhe. Allerdings hatte ich an diesem Tag heftige Kopfschmerzen und war, was Tempeln betrifft, schon etwas am Rande meines Aufnahmevermögens. 
Interessant: Auch hier findet man einen Eingang zu einem unterirdischen Bereich, der für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, der mich aber, wie beim Xaghra Steinkreis stark angezogen hat und auch energetisch ähnlich gewirkt hat. Für mehr hat aber meine Aufmerksamkeit an diesem Tag nicht gereicht. Ich denke, mit etwas mehr Zeit und in Ruhe (und ohne Kopfschmerzen ;) kann man auch im Tarxien Tempel geomantisch viel entdecken. 

Hypogäum (Malta)

Die berühmte unterirdische Tempelanlage, wie die meisten anderen ein Weltkulturerbe, war definitiv der Höhepunkt der Heiligtümer, die wir auf dieser Reise gesehen haben. Um sie besichtigen zu können braucht man Geduld und gute Planung. Es werden täglich nur eine bestimme Anzahl an Führungen durchgeführt, zu der jeweils maximal 10 Personen eingelassen werden. Die Führungen sind auf Monate hinaus ausgebucht. Filmen und Fotografieren ist nicht erlaubt. Das Klima in dem, erst 1902 per Zufall wieder entdeckten, Höhlentempels, ist sehr empfindlich. Die einzigartigen Malereien haben durch den früheren, intensiven Besucherandrang sehr gelitten, sind aber nach wie vor sehr beeindruckend und von starker Ausdruckskraft. 

Die Führung dauert ca. eine halbe Stunde. Vorweg hat uns Veronika ein Lied der kanadischen Künstlerin Jennifer Berezan vorgespielt, dass diese mittels Sondererlaubnis in der Tempelanlage aufgenommen hat. 
Vielleicht lag es daran oder auch, weil wir eine doch sehr musikalische Gruppe waren – oder es war der Zauber der Anlage selbst. Jedenfalls haben mehrere (inkl. mir) im Nachhinein und unabhängig voneinander erklärt, gesungene Töne gehört zu haben, besonders intensiv in der Kammer mit dem sog. Orakelloch.
Laut Info wirkt das Loch in der Mauer wie eine Soundanlage, die Töne in der richtigen Höhe verstärkt, so dass sie in der ganzen Anlage zu hören sind.  
Ausprobieren durften wir das leider nicht – wiewohl es einige von uns doch sehr gereizt hätte ;)

Hypogäum bedeutet „das unter der Erde liegende“ und das maltäsische Erdheiligtum ist eine der ältesten bekannten Ritualstätten der Welt. Die neolithisch Tempelanalge besteht aus drei Stockwerken, die insgesamt 11m tief in den Stein gehauen wurden. Die Baustufen ziehen sich über Jahrtausende hin. Der Sinn der Anlage ist ebenso nebulös wie die geheimnisvolle Kultur. In der Führung wurde uns die unterirdische Kultstätte als riesige Begräbniskammer vorgestellt. Die bronzezeitliche Kultur, die nach dem Exodus der alten Mutterkultur die Insel bevölkert hat, hat die Räume als Grabkammern für ihre Toten genutzt. Bei der Wiederentdeckung fand man 7.000 Skelette, die teilweise bei der kleinsten Berührung zerfielen. Doch einige, ältere und in besonderen Bereichen beigesetzte Skelette, hatten eine gänzlich andere Verfassung und waren deutlich widerstandsfähiger. 
Vielleicht handelt es sich hier um die Körper derer, die hier als PriesterInnen tätig waren – als die alte Kultur noch in diesen Räumen ihre Kulte und Riten praktiziert hat. 

Die Räumlichkeiten der unterirdischen Anlage ist den Tempeln über der Erde nachempfunden und spiegelt die einzigartige Architektur wieder. Die Kammern wurden mit Nischen und Säulen versehen, die direkt aus dem Stein geschlagen wurden. Es gibt mehrere, teils halbrunde Säle und kleine, runde Kammern – unter anderem auch eine mit einem tiefen, endlos wirkenden Schacht, der lt. Info komplett mit Skeletten gefüllt war.
Doch durchwegs hatten wir alle in der Gruppe das gleiche Gefühl: das dieser Schacht ursprünglich nicht als Totengrube gedacht war, sondern einen gänzlich anderen Zweck erfüllt haben muss. Intensiv spürbar war hier Wasser. Auch das es sich bei den Räumlichkeiten nicht primär um Grabkammern gehandelt hat, war ein unabgesprochenes Empfinden, dass alle in der Gruppe so wahrgenommen haben. Einige der Nischen waren vermutlich als letzte Ruhestätten von hier tätigen WürdenträgerInnen vorgesehen. Die anderen Räume hingegen „erzählen“ energetisch eine andere, deutlich lebendigere Geschichte. Sehr stark war das Gefühl, dass es sich hier um eine Orakel- und Erdmeditatonstätte handelt. Wissenschaftlich nachweisbar ist das allerdings zur Zeit nicht – was aber auch für die anderen Nutzungsvermutungen gilt. 

Hinzu kommt, dass die Info, die man während der Führung erhält, weder logisch noch olfaktorisch Sinn macht: Laut Auskunft wurden die Toten in den Räumen abgelegt und sobald ein Raum voll war, schlug man den nächsten in den Fels – während man auf den ganz oder teilweise verwesten Leichen stand. Abgesehen davon, dass es keine Kultur gibt, die ihre Toten so gering achtet, dass sie auf ihnen herumtrampelt, müsste der Gestank überwältigend gewesen sein. Atmen wäre kaum möglich gewesen, schwere körperliche Arbeit unter diesen Bedingungen noch weniger.

Spannend war auch die extrem hohe Energie in den Räumen: die Bovis Einheiten waren auf Kultplatzniveau und kamen an die von alten Kathedralen heran. Auch ein Zeichen, dass es sich ursprünglich nicht um eine Grabstätte gehandelt haben kann. 

Die Atmosphäre in dieser faszinierenden Kulthöhle ist einzigartig, extrem dicht und man müsste hier eindeutig länger bleiben, um das alles sortieren zu können, was sich energetisch hier zeigt. 
Aber leider ist eine Führung zu kurz und die Möglichkeit einer radiästhetisch-geomantischen Forschung nicht möglich. Dennoch ist das Hypogäum von Malta ein Platz, den mal als interessierte Geomantin und Geschichtsbegeisterte unbedingt gesehen haben muss. 

Mein Ehrfurcht vor dieser Kultur, die dieses und die anderen Wunderwerke errichtet hat, ist riesengroß. Bei den Meditationen in den Anlagen habe ich ein klein wenig in den Charakter dieser Menschen und deren Geisteshaltung hinein spüren können. Für tieferen Austausch war es aber zu wenig Zeit und nicht der richtige Zeitpunkt, dafür braucht man mehr Ruhe, vor allem aber auch Zeit, um sich davon zu erholen.  
Jede einzelne Anlage hätte sich mehrere Wochen der intensiven Aufmerksamkeit verdient – und ich glaube, dass man auch nach Monaten und Jahren noch nicht alles erspürt und entdeckt hat, was hier zu finden ist. 
Ich bin sehr dankbar und froh, dass es mir immerhin soweit möglich war, diese wunderbaren Plätze in dieser Zeit kennen zu lernen – und nachdem Malta nur ein paar Flugstunden entfernt ist, tut es gut zu wissen, dass es diese Plätze gibt und man sie immer wieder aufsuchen kann ;-)

Besonders hat es mich gefreut, dass wir so eine gut abgestimmte und sensible Gruppe waren, wo jede sich wunderbar ins Geschehen eingebracht hat – das ist auch zu einem Großteil Veronika Lamprecht zuzuschreiben, die diese Reise mit viel Liebe und unheimlich großem Wissen vorbereitet und geleitet hat (einmal mehr innigen Dank dafür!).

Im dritten Teil meines Malta-Rückblickes geht es dann um die faszinierenden Göttinnen dieser Kultur. 

Bücher, Musik und Links

Returning – Jennifer Berezan
aufgenommen in der Orakelkammer des Hypogäum (Ausschnitt)

Weitere, von dieser Reise inspirierte Musiktipps gibt es diesem Beitrag: 
Klangzauber für besondere Stunden: Mitsing-Musikempfehlungen

Eine Auswahl an informativen Broschüren über die oben vorgestellten Anlagen und weitere, maltäsische Kultstätten, gibt es auf der Website Heritage Malta.

Die wunderbare Malta-Reise „Auf Göttinnenspuren in Gozo/Malta“ wurde von Veronika Lamprecht organisiert. Detailinfos dazu gibt es hier

Weitere Infos zum obigen Text:

Her gehts zu allen Teilen des Reiseberichts „Auf Göttinnenspuren in Malta & Gozo“

Veronikas Reise-Angebote findet man hier Liebeskultur.com

2 Kommentare

  1. Was für eine wundervoll-detaillierte Beschreibung! Ich fühle mich beim Lesen sofort wieder in die kraftvollen Tempel und natürlich unsere schöne gemeinsame Zeit versetzt! Danke für’s Schreiben und Teilen, Du Liebe :) … und nun freu‘ ich mich auf Rückblick 3/3!

    • Innigen Dank für dein liebes Feedback – bei so viel Begeisterung, werd ich mich mit dem dritten Teil beeilen :-)
      War schön, in Gedanken wieder in diese Tage zurückzukehren!

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