Herbstzeitlose - Mabon – Erntedank – Tag & Nachtgleiche
Jahreskreis-Feste

Mabon – Erntedank – Tag & Nachtgleiche

Die Herbst Tag & Nachtgleiche ist das Jahreskreisfest des Erntedanks, auch Mabon genannt. Mit Michaeli (29.09.) endet die (offizielle) Erntesaison, nun ist es an der Zeit Erntedank zu feiern. Danke zu sagen für das, was einem übers Jahr geschenkt wurde – auch dann, wenn man das nicht unbedingt als Geschenk sieht. Viele Lerneinheiten erkennt man erst im Rückblick, in der Reflexion. Nun ist es an der Zeit, sich sowohl für gewonnene Erkenntnisse, vollbrachte Projekte aber auch echte und gefühlte Gewinne zu bedanken – bei sich selbst, denen die mitgeholfen haben und bei der Natur rundum, die uns nun, im Herbst, mit einer prachtvollen Fülle nährt.

Erntedank – Mabon – Thematik & Begriffe

  • Erntedank, Herbst-Tag- und Nachtgleiche
  • Wasser – Emotionen – Nahrung & Tiefe – Norden – Ahnen/Herkunft – Jungfrau/Waage
  • Die Zeit um zu Danken, für die Geschenke und Gaben des Jahres.
  • Dank an Mutter Erde, Erdung.
  • Tag und Nacht, Licht und Dunkel sind wieder gleich.
  • Ruhe kehrt ein, die Zeit des Rückzuges beginnt.

Sonnenfest – 21./23./29. September – Sonnenuntergang – Herbstbeginn

Themen:
Die Ernte, Bilanz ziehen, das Geerntete integrieren, Polarität/Dualität, den Schatten und das Licht in sich wahrnehmen/annehmen, Danken, Ordnen & Ausgleichen

menschliche Entwicklung:
Anfang 60, neuer Lebensabschnitt (Pension), das erworbene Lebenswissen integrieren, anwenden, Kreativität & Tiefe. Die Zeugungs/Gebärfähigkeit ist nun zu Ende – die Lust bleibt, Beginn des „positiven“ Egoismus. Das „Ich“ wahrnehmen, annehmen, ergänzen, aber auch beschneiden/korrigieren.

Tiere & Pflanzen:
Spinnerin, Delphin, Eichhörnchen, Schlange, Walnuß, Quitte, Apfel, Majoran, Kapuzinerkresse

Göttinnen / Archetypen:
die Heilerin, Schamanin, Demeter & Persephone, Baba Yaga, Inanna & Ereskigal, Mutter & tochter/Sohn, Isis, Hlg. Michael, Dionysos, Thor, der Tod des großen Sohnes (=Mabon)

Übungen:

Ausmisten & Bilanz ziehen:

was brauche ich? Was geb ich weiter? Was nehme ich mit, in die dunkle bedrohliche jahreszeit? Was lasse ich zurück? Was hilft mir? Was belastet mich? (alternativ: wer hat mir geholfen, wer hat mich belastet – wo habe ich Schulden/Schuld – wo habe ich Guthaben?)

Ausgleich schaffen:

Schaffe Ordnung, wäge ab – nimm was dir gehört, was dich nährt und schützt. Gib weiter, was du nicht brauchst und was anderen hilft. Bedanke dich, still oder laut, bei denen, die dir geholfen haben das zu erreichen, was du nun hast – bei der Natur, bei den Mitarbeitern, Kollegen, der Familie.

Wähle zumindest ein Ereignis aus, das dir nicht so gelungen ist und lass es nun zurück. Was ist misslungen, was stand im Frühjahr auf deinem Plan und konnte/wollte/sollte nicht umgesetzt werden?

Raum schaffen:

„Opfere“ einen Platz auf deinem Schreibtisch/in deinem Zimmer/in deiner Wohnung/Haus/Garten für ein „Ruheort des Dankes“. Räum den Platz frei und dekoriere ihn mit Symbolen für diese Jahreszeit, ganz nach deinem Empfinden. Stell Symbole auf,die du mit positiven Ereignissen (quasi der nährenden Ernte) des Jahres verbindest. Und dann „opfere“ jeden Tag ein paar Minuten, in denen du dich an diesen Ort begibst oder ihn betrachtest, vielleicht eine Kerze anzündest und dich an das erinnerst, was dir gut getan hat in diesem Jahr und wofür du dankbar bist. Feiere deinen persönlichen Erntedank und genieß die Fülle die dir geschenkt wurde – die du dir geschenkt hast – die du geschenkt hast.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.