FaltenNarbenBaum small - Wenn das Leben Spuren hinterlässt ...
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Wenn das Leben Spuren hinterlässt …

Beim Anblick dieses Baumes ist mir ein alter Spruch von mir wieder in Erinnerung gekommen:

„Falten und Narben im Leder sind die sichtbaren Spuren, das man sein Leben in der freien Wildbahn gelebt hat – mit allen Konsequenzen. Es sind Auszeichnungen, die man sich tapfer verdient hat.“

… es ist zwar keine Leder, das hier Falten und Narben hat, aber es passt dennoch – das Leben hinterlässt Spuren, formt und gestaltet, wandelt einen und tätowiert einen mit einzigartigen Mustern.

Kein Grund, diese zu verstecken.
Die Bäume tun es ja auch nicht.

Kleine Infoergänzung für geomantisch-radiästhetisch Interessierte

Das Muster, das man hier sieht, ist ein sogenanntes Opus Spicatum. Bäume „nutzen“ es, um den Platz, an dem sie stehen, zu optimieren. Mit Hilfe des Musters können sie negative Plätze in für sie positive umwandeln.
Das Prinzip dieses Opus Spicatums wird und wurde auch in Bauwerken genutzt. Speziell die Römer haben es bei Befestigungsmauern genutzt und die Dombaumeister um die Kirchen zu festigen.

Man hat Ziegeln und Steinen im Zickzackmuster verlegt, in Mauern eingebaut und in Böden versenkt um nach außen hin abzuwehren und nach innen zu stärken – oder auch um Erdstrahlen, Wasseradern, Geomantien verschiedenster Form zu wandeln.

Und für die botanisch Interessierten: Bei dem Baum handelt es sich um eine Hainbuche ;-)
Wachsen tut sie am Burgstallkogel (Grillkogel), nahe Großklein in der Südsteiermark.

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