Jahreskreis bauen

Die Idee kam mit dem Buch „Die Reise durch den Jahreskreis„, von Brigitta de las Heras: „So einen Kreis will ich auch im Garten!“

Nach einigem Hin- und Herüberlegen, dem Suchen und Finden eines passenden Platzes und derUtensilien, die zum Bau benötigt werden, begann ich mit den Grabungsarbeiten.

Mein Ziel war es eine Art Nabel im Garten zu schaffen, eingebettet auf Rasenniveau und zur Not „befahrbar“, falls einmal ein größeres Gefährt in den hinteren Teil des Gartens musste. Mein zweites Ziel war, so wenig wie möglich an Material neu zu kaufen. Dies nicht nur aus Sparsamkeits- sondern auch aus ökologischen Gründen.

Die Repräsentationssteine (Klinkerziegel) fand ich im aufgelassenen Gemüsebeet. Den Schotter und den feinen Sand holte ich mit Kübeln mühsam und teilweise Stein für Stein aus dem Schwemmland der Schwarza. Sie Schwarza selbst ist für mich persönlich ein wichtiger, „mein“ heiliger Fluß. Etwas von ihr in meinem Garten zu haben war mir daher besonders wichtig. Und gerade als ich in den Baumarkt fahren wollte, um ein Bodenvlies zu kaufen, schenkte mir der Nachbar einen kleinen Rest, der ihm beim Teichbau übriggeblieben war. Somit waren die Kosten null und ich konnte mit dem Aushub beginnen.

Anhand der Bildreportage könnt ihr sehen, wie der Kreis aufgebaut wurde und wie er fertig aussieht. Seine „Belastungsprobe“ hat er auch bestanden: der Anhänger mit dem Heckenschnittgut fuhr problemlos über ihn hinweg.

und die Wirkung im Garten .. tja, das sollte man am eigenen Leib erleben und erspüren … einfach schön

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